Mittwoch, 28. Februar 2018

Gold Coast und Sydney

Gold Coast, was als eine kleine Hafenstadt 70km südlich von Brisbane begann entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu der schillernden Touristenmetropole, für die die Stadt heute bekannt ist. Gerade in dem von Hochhäusern gespickten ikonischem Stadtteil Surfers Paradise findet man den typischen Australier, wie er immer in Filmen dargestellt wird: Lange blonde Haare, braun gebrannt und ein riesiges Surfbrett unter den Armen. Keine andere Stadt steht so sehr für dieses Bild.


Als wir auf dem exorbitant großen und beinahe schon fast luxuriösen Camping Platz ankamen, fiel uns erst einmal die riesige Poolanlage auf, die uns gleich zu Beginn begrüßte und natürlich nach der langen Fahrt sofort eingeweiht wurde. Frisch und ausgeruht ging es am nächsten Tag gleich zu einem Programmpunkt über, an dem man vermutlich in der Gold Coast nicht vorbeikommt: Man besucht einen der großen Theme Parks, die beinahe so sehr zu dem Ort gehörten wie der Strand mit den gigantischen Hochhäusern im Hintergrund. (oberstes Bild)

In der sogenannten „Movie World“ gab es unzählige Achterbahnen, Wildwasserfahrten, Restaurants und Cafés, dass man den ganzen Tag damit beschäftigt war von einer Fahrt zur nächsten zu rennen nur um zwischenzeitlich zu versuchen möglichst nicht an einem Hitzeschlag oder einem Sonnenstich zu sterben, indem man sich ab und an ein kühles Getränk gönnte. Der Tag verging wahnsinnig schnell und unser Gesundheitszustand verschlechterte sich zunehmend (einige mussten zwischenzeitlich zwangseingecremt werden), sodass wir am Abend nur noch kurz ins Zentrum gingen um ein Eis zu essen und uns den Sonnenuntergang anzusehen. Wie bei jedem Spot dieser Reise mussten wir auch diese Stadt schneller verlassen als uns lieb war und so machten wir uns am nächsten Morgen auf nach Sydney, um dort einen gemeinsamen letzten Tag miteinander zu verbringen. 



 Sydney, welches gerade für die bei Sonnenschein schillernde Hafenanlage bekannt ist, war leider genau an diesem Tag von einer dicken Wolkendecke überzogen. So machte die Stadt auf uns einen eher düsteren und tristen Eindruck und der Besuch der Sydney Opera und der Harbour Bridge waren vermutlich nur halb so schön, wie wenn die Sonne geschienen hätte. Trotzdem machten wir das Beste aus dem letzten Tag und liefen quer durch die Stadt um möglichst viele der bekannten Plätze zu sehen. (eine Bootsrundfahrt durfte dabei natürlich auch nicht fehlen)



 Der Abend wurde von einem Dinner im Sydney Tower Restaurant perfekt gemacht, von dem aus man einen Rundum-blick auf die Stadt hatte, während man bei Garnelen, Lachs und diversen Nudelgerichte die ganze zurückgelegte Reise mit all den gesammelten Erinnerungen Revue passieren lies. 

 Am nächsten Morgen hieß es dann von den anderen zwei Distrikten, und damit den Leuten, die einem in den letzten 21 Tagen so ans Herz gewachsen waren Abschied zu nehmen und einen Flieger zurück nach Cairns zu nehmen.

Abschließend bleibt zu sagen das es wohl einer der anstrengendsten aber auch erinnerungsreichsten Fahrten war, die ich in meinem Leben bis dato gemacht habe und dass viele der dortigen Freundschaften für immer weiterbestehen werden. 

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