Samstag, 25. Februar 2017

East Coast

Nach mehreren Tagen durch die australische Wüste kamen wir schließlich erschöpft von den teilweise zehn stündigen Tagesfahrten an der Ostküste an. Zunächst kündigte sich das Meer durch die stärker werdende Vegetation an, die zuerst nur aus ein paar kleinen braunen Büschen und später aus dem tropischen Regenwald, den ich schon von Cairns kannte, bestand. Als wir dann endlich das Meer zu Gesicht bekamen, war es als ob wir im Paradies wären. Zuvor hatten wir nichts anders gesehen außer den roten Wüstensand, der sich überall an die Kleider haftete, und ein paar Siedlungen, in denen die Zeit stillzustehen schien. Die trockene Einöde hatte jeden ausgezehrt und so war es umso erfreulicher als unser erstes Ziel das Great Barrier Reef war.



Nachdem wir geschnorchelt und ein weiteres mal die Artenvielfalt des Reefs bestaunt hatten, machten wir uns erneut auf den drei stündigen Rückweg mit dem Boot. Dieser sollte jedoch etwas unangenehmer werden als die Hinfahrt. Kurz nachdem wir ablegten und das Riff hinter uns ließen wurden die Wellen immer stärker und es wurde schnell klar das diese Rückfahrt nicht sonderlich angenehm werden würde. Später erfuhren wir, das zeitweise die Wellen sechs Meter hoch gewesen sein, die den Seekranken den ungewollten Gang zum Klo oder zur Reling bescherten. Wieder sicher an Land ging es auch schon weiter mit dem Bus zu, nach meiner Meinung, einem der schönsten Reiseziele auf der Tour: Great Keppler Island.






Auf der riesigen Insel gab es einiges zu sehen und so machten wir uns, nach einer Nacht unter den Sternen, schon früh auf  zu einem der kilometerweiten Strände. Unser Weg führte uns über einen kleinen Berg, den wir nach dem Australischen-Stil mit Flip-Flops bestiegen, um dann einen der schönsten Strände vor uns liegen zu sehen, den wir alle bis dato gesehen hatten. 






Das Wasser war so klar, das man noch den drei Meter entfernten Grund sehen konnte und so schwammen und tauchten wir bis wir uns völlig erschöpft am Strand hinlegten. Am Abend genossen wir am Lagerfeuer den Sonnenuntergang und vielen dann spät nachts müde in unsere Betten.
 Leider mussten wir auch dieses Reiseziel schneller wieder verlassen als uns eigentlich lieb war und so machten wir uns am nächsten Tag wieder mit dem Boot auf dem Weg zu unserem Bus. Das nächste Ziel hieß: Gold Coast!

















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